Presseinformation: FleetBoost bringt ultraschnelles Laden für E-Lkw nach Spanien: Bis zu 400 kW ohne Netzausbau

FleetBooster 20 in Spanien, Praxistest bei Sesé

(Greven, 16.07.2026) Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs in Spanien gewinnt an Dynamik: Immer mehr Logistikunternehmen setzen auf Elektro-Lkw, um die Anforderungen der Umweltzonen zu erfüllen und ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Doch ein kritisches Hindernis bremst diesen Wandel: Das spanische Stromnetz ist am Limit. Rund 75 % der Knotenpunkte des Übertragungsnetzes können keine zusätzliche Stromnachfrage mehr aufnehmen, und neue Hochleistungs-Netzanschlüsse sind mit Wartezeiten von drei bis fünf Jahren verbunden. Das deutsche Start-up FleetBoost bietet jetzt eine sofort einsetzbare Lösung: mobile Batteriespeichersysteme, die das ultraschnelle Laden von E-Lkw mit bis zu 400 kW ermöglichen – ganz ohne Netzausbau.

 

Erste FleetBooster-Tests in Spanien

Sesé, einer der bedeutendsten Logistikakteure der Iberischen Halbinsel mit Sitz in Saragossa, hat den FleetBooster 20 an seinem Standort in Saragossa getestet. Mit über 16.000 Mitarbeitenden in 15 Ländern ist Sesé ein integrierter Supply-Chain-Dienstleister, dessen Leistungsspektrum Land-, Luft- und Seetransporte, Logistik sowie die Modulmontage für die Automobilindustrie umfasst.

Die Tests in Saragossa zeigen, wie der FleetBooster unter realen Bedingungen im spanischen Markt funktioniert: Trotz eines begrenzten Netzanschlusses von nur 80 kW kann der FleetBooster 20 Ladeleistungen von bis zu 400 kW bereitstellen, kombiniert mit Solarenergie, sofern diese am Standort verfügbar ist. Die Region Aragonien, in der Saragossa liegt, verzeichnet mehr als 2.800 Sonnenstunden pro Jahr und zählt damit zu den sonnenreichsten Regionen Europas, das macht die Kombination aus Photovoltaik-Integration und FleetBooster besonders attraktiv.

Spanien: viel Sonne, wenig Netz

Spanien gehört mit 2.500 bis 3.000 Sonnenstunden pro Jahr zu den sonnenreichsten Ländern Europas, ideale Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom. Diesem natürlichen Vorteil steht jedoch ein strukturelles Problem gegenüber: Die Netzanschlussinfrastruktur ist ausgelastet. Ein neuer Hochleistungs-Netzanschluss kann Jahre dauern und ist mit erheblichen Kosten verbunden. Für Transport- und Logistikunternehmen, die ihre Flotten elektrifizieren wollen, ist das eine echte Wachstumsbremse. Viele Logistikzentren in Spanien verfügen über Netzanschlüsse von gerade einmal 80 kW – deutlich zu wenig für das Schnellladen von E-Lkw. Genau hier setzt FleetBoost an.

 

Die Lösung: mobile Batteriespeicher mit Solarintegration

Die FleetBooster-Systeme, verfügbar als 20- und 40-Fuß-Container, funktionieren wie intelligente Energiespeicher auf Rädern. Sie laden sich langsam über den vorhandenen Netzanschluss (ab bereits 80 kW) und geben die gespeicherte Energie bei Bedarf mit hoher Leistung ab: bis zu 400 kW beim FleetBooster 20 (1,06 MWh) und bis zu 800 kW beim FleetBooster 40 (2,1 MWh).

Gerade in Spanien bietet die Integration von Photovoltaikanlagen enormes Potenzial: Der vor Ort erzeugte Solarstrom wird direkt im FleetBooster gespeichert und für das Laden der Lkw genutzt. Das reduziert nicht nur die Abhängigkeit vom Netz, sondern senkt auch die Energiekosten deutlich.

„Spanien ist ein idealer Markt für unsere Technologie“, erklärt Frederik Rumpf, CEO und Mitgründer von FleetBoost. „Die Netzanschlüsse sind begrenzt, und die Ausbauprozesse sind langwierig und teuer. Gleichzeitig profitiert das Land von einer außergewöhnlichen Sonneneinstrahlung. Mit unserem FleetBooster können Logistikunternehmen sofort mit dem Laden ihrer E-Lkw beginnen – durch die Kombination aus bestehendem Netz und Solarenergie, ohne jahrelang auf einen neuen Netzanschluss warten zu müssen.“

 

Entscheidende Vorteile für den spanischen Markt

  • Sofort verfügbar: Plug-&-Play-Installation in wenigen Wochen, ohne Baugenehmigung
  • Kein Netzausbau: funktioniert mit Netzanschlüssen ab 80 kW
  • Solarintegration: direkte Nutzung der über 2.500 Sonnenstunden Spaniens pro Jahr
  • Skalierbar und flexibel: modulare Erweiterung, wenn die Flotte wächst
  • Charging-as-a-Service: keine Anfangsinvestition in Hardware – Abrechnung nach Nutzung
  • Zertifizierte Qualität: konform mit IEC/EN 62477-1, geprüft durch TÜV Rheinland, LFP-Zelltechnologie von CATL

 

Bereits im Regelbetrieb: Referenzprojekt mit DB Intermodal Services

Die FleetBoost-Technologie hat ihre Leistungsfähigkeit bereits unter realen Bedingungen bewiesen. DB Intermodal Services, ein Unternehmen des Deutsche-Bahn-Konzerns, nutzt den FleetBooster 40 an seinem Logistikstandort in Großbeeren für das Laden seiner E-Lkw-Flotte. Trotz eines Netzanschlusses von nur 100 kW werden Ladeleistungen von bis zu 800 kW erreicht. Das System ermöglicht skalierbares, netzunabhängiges Schnellladen auf einem Niveau, das bisher nur mit einem Mittelspannungsanschluss möglich war.

Über FleetBoost

FleetBoost ist ein deutsches Start-up mit Sitz in Greven (Nordrhein-Westfalen), das mobile Energiespeicherlösungen und Hochleistungs-Ladeinfrastruktur für schwere Elektrofahrzeuge entwickelt. Aus der Logistikpraxis heraus entstanden, vereint das Unternehmen Batteriespeicher, Schnellladeinfrastruktur und intelligentes Energiemanagement (FleetBoost PULSE) in einem modularen System. Die FleetBooster kommen in der Transportlogistik, im Personenverkehr, auf Baustellen, in der Landwirtschaft, bei Veranstaltungen und in Häfen zum Einsatz.

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Pressekontakt

FleetBoost GmbH

Marion Große Lanwer
Mail info@fleetboost.de
Web: www.fleetboost.de
Telefon: +49 2571 99798 – 4724

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